Projekt - History

Ernest Dichters Nachlass - 4.000 Marktstudien und 1.500 unselbständige Publikationen - wurde 1994 von der Republik Österreich durch ihren damaligen Minister für Wissenschaft und Kunst, Dr. Erhard Busek, angekauft. Das Projekt, den Nachlass Ernest Dichters aufzuarbeiten, entstand aus mehreren Motivationen unter Mitwirkung mehrerer Urheber und Akteure. Zunächst: Hauptmotivation war und ist, die kreative und unkonventionelle Denkweise Ernest Dichters zu nützen und seinen Spirit weiterzugeben - anhand seiner Studien und Texte Nachgeborene zu inspirieren, selber den Mut aufzubringen, unkonventionell zu denken und Kreatives zu tun - "why not"?!

Eine der UrheberInnen ist Hedy Dichter (16.8.1911), die Witwe Ernests, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, eben diese "Spiritualität" zu promoten. Dr. Gerd Prechtl, Unternehmensberater (Bartberg GmbH), Dichter-Kenner und Dichter-Intimus in Österreich, hat sich dieses Anliegens angenommen und betreibt kontinuierlich dieses Projekt mit - u.a. durch Publikationen (Kreuzer - Prechtl - Steiner: Tiger im Tank, Manz Verlag 2002) und PR-Arbeit.

Dr. Christoph Steiner stieß auf Ernest Dichter im Rahmen einer Ausbildung für Markt- und Meinungsforschung zum Thema Motivforschung - begeistert vom Gedanken "angewandter Philosophie" fasziniert an Dichter, dass er nie aufgehört hat, danach zu fragen: Was ist der Mensch und wie funktioniert er? Was ist der Sinn in der Banalität des Alltags und wie kann man ihn finden und fördern - in Wirtschaft und Politik?

Daraus erwuchs ein Projekt - das unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ. Doz. Dr. Gerhard Schwarz vom Jubiläumsfonds der OeNB ermöglicht wird (2003-2004) - den Nachlass Dichters durch systematische Erschließung der wissenschaftlichen Bearbeitung zuzuführen und einen Impuls zur weiteren Diskussion zu setzen. Die Einrichtung einer Datenbank - unter der Mitarbeit von Mag. Horst Leonhardsberger, wissenschaftlicher Bibliothekar und Info-Broker, Mag. Eva Leonhartsberger, Marketing-Expertin und Unternehmerin, sowie wissenschaftlichen Hilfskräften - soll bis Anfang 2005 abgeschlossen sein. Ein weiterer Schritt ist die Durchführung einer Veranstaltung im Rahmen des Forum Alpbach (22. August 2004) unter dem Generalthema "Grenzen überschreiten", das - neben prinzipiellen Überlegungen zum Thema aus dem Dichteręschen Denkansatz - auch dem Wirken Dichters in concreto gewidmet sein wird.


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